Asia-Sport: T'ai Chi & Co

Östliche Übungs- und Meditationssysteme sind bei uns zunehmend im Trend. Als ganzheitliche Übungen werden sie in Asien bereits seit Jahrtausenden praktiziert. Sie wirken harmonisierend und stärkend auf Körper, Geist und Seele.

Stressabbau durch Langsamkeit: T'ai Chi
T'ai Chi wird fälschlicherweise auch chinesisches Schattenboxen genannt und ist in China ein Volkssport. Mittlerweile wird die Lehre nach den Prinzipien des Yin und Yang auch in Deutschland von Hundertausenden praktiziert. In jeder größeren Stadt werden Kurse von Volkshochschulen, Sportvereinen, in Reha-Kliniken und Seminarhäusern angeboten. Die populäre Kurzform der ursprünglichen Kampfkunst basiert auf 37 Stellungen, die ruhig und zeitlupenartig ausgeführt werden, und relativ leicht zu erlernen sind.

Körper, Geist & Seele in Harmonie: Qi Gong
Mit beiden Händen den Himmel stützen ... Den Bogen spannen und auf die Wildgans zielen ... Das Ziel von Qi Gong (gesproche" "tchi", nicht "ki") ist, den Körper mit sanfte
Bewegungen zu lockern und den Geist zur Ruhe zu bringen. Qi Gong ist eine 2.000 Jahre alte chinesische Bewegungslehre, die auch Teil der traditionellen Chinesischen Medizin ist. Sie ähnelt dem T'ai Chi, ist aber vielfältiger und in den Bewegungen abwechslungsreicher. Kurse bei ausgebildeten Qi Gong-Lehrern gibt es in jeder größeren Stadt.

 

Der Gute-Laune-Kick: Tae Bo
Diese Fitness-Sportart vereint Elemente aus asiatischen Kampfsportarten mit Aerobic und ist ein intensiver Workout zu schneller Musik. Übungseinheiten werden gezielt und sehr
kraftvoll ausgeführt. Ziel ist die Stärkung von Herz/Kreislauf und Ausdauer sowie eine Verbesserung der Beweglichkeit. Tae Boe ist einfach zu erlernen und bringt jede Menge Spaß. Man kann, weil man gegen einen imaginären Gegner boxt, wunderbar Frust abbauen. Kurse werden in vielen Sportstudios angeboten.

 Chinesisches Nudelgericht

Zutaten:
1 Päckchen Provamel Tofu
2 Knoblauchzehen
3 EL Sojasauce
1 EL Ingwersirup (erhältlich im Chinashop, alternativ frischer Ingwer)
1 EL süße Chilisauce
250 g Eiernudeln
3 EL Öl
250 g chinesisches Pfannengemüse, Salz, Pfeffer


Zubereitung:
1. Tofu abtropfen lassen, restliche Feuchtigkeit mit einem Küchenpapier abtupfen, anschließend den Tofu in Würfel schneiden.
2. Knoblauchzehen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zutaten für die Marinade mischen, die Tofuwürfel dazugeben und 1 Stunde lang im Kühlschrank ziehen lassen. Den marinierten Tofu aus dem Kühlschrank herausnehmen und mehrfach in der Marinade wenden.
3. Nudeln laut Packungsanweisung kochen und abgießen. Tofu aus der Marinade nehmen.
4. Öl in einem Wok erhitzen und den Tofu darin unter ständigem Rühren kross anbraten, anschließend aus dem Wok nehmen und beiseite stellen.
5. Eventuell noch etwas Öl in den Wok geben. Darin das Gemüse unter ständigem Rühren 3 Min. braten. Tofu, Nudeln und 3 EL der Marinade in den Wok geben. Unter ständigem Rühren braten, bis alle Zutaten gleichmäßig erhitzt sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 Feng Shui


... bedeutet "Wind und Wasser".
Damit ist gemeint, dass alles, was uns umgibt, fließende Energie ist. Mit der uralten chinesischen Harmonielehre lassen sich die Glück bringenden und die nachteiligen
Aspekte von Wohnorten ermitteln und beeinflussen. Günstige Faktoren sind zum Beispiel:

Ein Berg hinter dem Haus.
Fließendes Wasser vor oder neben dem Haus.
Ein großer Garten, der das Haus umgibt.
Geschwungene Wege und runde Formen.
Lampen, Kerzen, Kristalle und Windspiele.
Aquarien und Zimmerpflanzen mit runden Blättern.
Gedeckte Farben, harmonische Ton-in-Ton-Kombinationen













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